Die orthodoxe Kirchengemeinde zu Mariä Geburt in Chemnitz
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2000 - 2005
Die orthodoxe Kirchengemeinde zu Mariä Geburt zu Chemnitz gibt es seit etwa fünf Jahre. Entsprechend der Verordnung des orthodoxen Erzbischofs Feofan (von Berlin, Orthodoxen Kirche Russlands) kommt ab Februar 2000 ein orthodoxer Priester nach Chemnitz, um jeden Monat die orthodoxe Gottesdienste durchzuführen und andere pastorale Angelegenheiten wahrzunehmen. Für die orthodoxen Gemeindemitglieder in Chemnitz wird die Heilige Liturgie der Orthodoxen Kirche gefeiert in der St.-Johannes-Nepomuk-Propsteikirche, Hohe Straße 1, 09112 Chemnitz, im Stadtzentrum. Die Liturgie beginnt um 9:30 Uhr.
Die Gemeinde hat die besondere Aufgabe, das wertvolle geistige Erbe ihres Glaubens zu bewahren und vor allem den Landsleuten dieses Zeugnis des Glaubens weiterzugeben. In der Gemeindeliste sind mehr als 60 Mitglieder verschiedener Nationalitäten eingetragen. Die Mehrheit bilden die orthodoxen Christen aus Russland, der Ukraine und aus den anderen GUS - Staaten. Die Gemeinde untersteht der Berliner Diözese der Orthodoxen Kirche Russlands in Deutschland. Die Russische Kirche des Moskauer Patriarchats ist in Deutschland mit ca. 50 Gemeinden offiziell vertretet. Der Vorsteher der deutschen Diözese ist S.E. Erzbischof von Berlin Feofan (Galinski).
Die Gemeindearbeit in Chemnitz, ihr Aufbau und die gemeinnützigen Aktivitäten werden durch die orthodoxe Gemeinde der Nachbarstadt Leipzig unterstützt. Stärker als die Leipziger Gemeinde selbst, ist die Gemeinde zu Chemnitz bei der Durchführung der Gottesdienste, Predigt des Evangeliums Christi und Wohltätigkeitsaktivitäten auf Zuwendungen und Spenden angewiesen.
Im Jahresverlauf werden von der Gemeinde folgende Aktivitäten ausgeübt:
• Die Heilige Liturgie wird an jedem letzten Samstag im Monat, oder an die
wichtigsten orthodoxen Feiertage gefeiert. Die Vesper (Abendgottesdienst) wird am Vorabend der
Gemeindefesttag (oder auch an den anderen Festtagen der Kirche) gefeiert.
• Neben den regelmäßigen Gottesdiensten wie Vespern und den Göttlichen Liturgien werden von
den Gläubigen Taufen, Trauungen, Bitt- und Dankesgottesdienste, Krankengottesdienste und Totengottesdienste
bestellt.
• Gemeindeversammlung: Im September eines jeden Jahres, findet eine Versammlung der orthodoxen
Gläubigen der Stadt Chemnitz statt. Das Ziel der Versammlung ist die Übersicht/Bewertung des
Lebens in der Gemeinde.
• Das Teetrinken, wo sich alle Kirchgänger zu Gesprächen versammeln, findet traditionell an
die wichtigsten orthodoxen Feiertage wie Christi Geburt, Ostern und an dem Gemeindefesttag nach
dem Gottesdienst statt.
• Religionsunterricht - Etwa fünf Gesprächsrunden werden im Sommer am Nachmittag durchgeführt,
wodurch die Beteiligten das Evangelium Christi und die Religionskultur zusammen kennen lernen
können. In diese Runde wird auch religiöse Literatur in russischer und deutscher Sprache den
Gemeindemitgliedern zur Verfügung gestellt.
• Webseite für die Gemeinde, wurde im Jahre 2003 eingerichtet und enthält Materialien zum Gemeindeleben
in Chemnitz: www.russische-kirche-c.de
• Gemeindeblatt: "Das Sonntagsblatt" wird in der Gemeinde in russischer Sprache kostenlos
verteilt. Auf dem Blatt sind Informationen über das Leben der Orthodoxen Kirche in Deutschland,
christlicher Kalender, Reproduktionen usw.
Gottesdienste in:
Propsteikirche
Hohe Straße - 1
09112 Chemnitz
Gemeindepfarrer:
Erzpriester Alexej Tomjuk
(Tel. in Leipzig: 0341- 878 14 53)
Spendenkonto:
351 000 42 39
BLZ 870 500 00
Sparkasse Chemnitz
Besondere Ereignisse aus dem Leben der Kirchengemeinde zu Mariä Geburt in Chemnitz
25.09.2000 Erste Gemeindeversammlung der orthodoxen Christen in Chemnitz
Am 25. September 2000 wurde die erste Versammlung der orthodoxen Christen der Stadt Chemnitz durchgeführt. Die Versammlung wurde mit der Göttlichen Liturgie eröffnet. Einige wichtige Entscheidungen wurden getroffen: u.a. der Wahl der Name der Gemeinde. Ab jetzt steht die Gemeinde unter dem Schutz der Gottesmutter und Immerjungfrau Maria und heißt "Orthodoxe Gemeinde zu Mariä Geburt". Die Gemeinde untersteht der Diözese der Orthodoxen Kirche Russlands in Deutschland. Die Russischen Kirche des Moskauer Patriarchats ist in Deutschland mit ca. 30 Gemeinden offiziell vertretet. Der Vorsteher der deutschen Diözese ist S.E. Erzbischof von Berlin Feofan (Galinski). Während die Versammlung wurde auch der Wahl des Gemeinderates durchgeführt. In die Verantwortung als Kirchenälteste wurde Frau Irina Conrad gewählt. Zur Zeit versammeln sich die orthodoxen Christen für den Gottesdienst in der Propsteikirche zu Chemnitz, im Stadtzentrum. In der Gemeindeliste sind mehr als 60 Mitglieder verschiedener Nationalitäten eingetragen.
07.01.2001 Erster orthodoxer Weihnachtsgottesdienst der Russischen Kirche in Chemnitz
Zur großen Freude der orthodoxen Gläubigen in Chemnitz zelebrierte Priester Alexej Tomjuk am 7. Januar 2001 in der Propsteikirche zu Chemnitz eine Weihnachtsvesper für Chemnitz. Seit Februar 2000 versammelt sich die russisch-orthodoxe Kirchengemeinde zu Mariä Geburt zum Gottesdienst in der St. Johannes-Nepomuk-Propsteikirche, Hohe Straße 1, 09112 Chemnitz. Diese Kirchengemeinde untersteht der Diözese der Orthodoxen Kirche Russlands in Deutschland. Der Vorsteher der Diözese ist S.E. Erzbischof von Berlin Feofan (Galinski). In die Gemeindeliste sind mehr als 50 Mitglieder verschiedener Nationalitäten eingetragen. Nach der Weihnachtsvesper versammelten sich die Gäste und Gemeindeglieder zu einem gemütlichen Beisammensein. Zu Weihnachten sammelten die Gemeindemitglieder die Spenden für Bedürftige in der ehem. Sowjetunion.
10.09.2002 Vortragsrunde in Chemnitz
Am Freitag, dem 16. August 2002, startete der Priester Alexej Tomjuk mit dem Vortrag "Orthodoxe Hochfeste und Feiertage" eine Vortragsrunde in der St. Johannes-Nepomuk-Propsteikirche, Hohe Straße 1, 09112 Chemnitz. Bei der anschließenden Gesprächsrunde stand der Referent den Zuhörern Rede und Antwort. An der Vortragsrunde nahmen überwiegend die orthodoxen Gläubigen aus Chemnitz teil. Im Rahmen einer von der orthodoxen Gemeinde zu Chemnitz organisierten Vortragsrunde wurden vier weitere Themen referiert. Nach dem Vortrag wurde auch eine gemeinsame Gesprächsrunde angeboten.
Die erste Vortragsrunde mit dem Titel "Anfänge der Religion in Russland" wurde im August - September 2001 im Puschkin-Club in Chemnitz ebenfalls vom Priester Alexej Tomjuk durchgeführt. An der Vortragsrunde nahmen ca. 20 orthodoxe Gläubigen aus Chemnitz teil. Im Rahmen einer von dem Puschkin-Club und der orthodoxen Gemeinde zu Chemnitz organisierten Vortragsrunde wurden damals folgende Themen referiert: "Bibel und Spiritualität im Leben Russlands", "Bibel in der russischen Literatur", "Bibel in der russischen Malerei", "Geistige Identität Puschkins". Der "Puschkin-Club Chemnitz e.V." trifft sich in den Räumlichkeiten der Internationalen Bibliothek in Chemnitz. Der Puschkin-Club wurde für Russland-Sympathisanten sowie für russische Emigranten und Aussiedler zur Kontaktpflege und Verwirklichung kultureller Projekte gegründet.
Weitere Meldungen aus Chemnitz
1. September 2006, Chemnitz - Vortragsrunde in Chemnitzer orthodoxer Gemeinde beendet
7. Januar 2007, Chemnitz - Russischer Weihnachtsgottesdienst in Chemnitz
1. September 2007, Chemnitz - Gesprächsrunde in Chemnitz abgeschlossen
1. Juli 2008, Chemnitz - Gesprächsrunde in Chemnitz abgeschlossen
20. September 2008 - Patronatsfest der Gemeinde in Chemnitz
7. Juni 2009, Gesprächsrunde in Chemnitz abgeschlossen
7. Mai 2010, Akathistos zur Gottesmutter in Chemnitz
27. November 2010 – Zehnjähriges Bestehen der orthodoxen Gemeinde in Chemnitz
18. - 27. Juli 2011 – Pilgerfahrt nach Russland
Erweitert am 5.8.2011